Live aus dem Alabama

Live aus dem Alabama (später Live aus dem Nachtwerk und Live aus dem Schlachthof) war der Titel des renommierten, wöchentlichen Jugendmagazins des Bayerischen Rundfunks (BR). Namensgeber der Sendung war die Alabama-Halle in München, aus der live gesendet wurde.

Inhaltlich lag der Schwerpunkt auf Diskussionen über jugendspezifische Themen wie AIDS, Rechtsradikalismus, Drogen, Okkultismus oder des Leben von Jungbauern. Abgeschlossen wurden die Gesprächsrunden mit Musikkonzerten (u.a. Die Ärzte, Eros Ramazzotti, Smashing Pumpkins).

Geschichte

Erstmals ausgestrahlt wurde Live aus dem Alabama am 2. Januar 1984 im Dritten Programm des BR. Der Erfolg der Sendung, unter anderem 1986 die Verleihung des Adolf-Grimme-Preises an die Moderatoren der Sendung für eine Diskussion zum Thema AIDS, veranlasste auch andere Fernsehanstalten der ARD, die Sendung in ihre dritten Programme zu übernehmen. Nach dem Abriss der ersten Alabama-Halle, zog die Sendung um in das Nachtwerk. Die letzte Heimstatt fand sie im Münchener Schlachthof.

1997 beschloss die Sendeleitung des Bayerischen Rundfunks, die Sendung abzusetzen.

Moderatoren

Live aus dem Alabama diente einigen jungen Journalisten als Sprungbrett für ihre spätere Karriere. Die Sendung umgibt des Ruf der Kaderschmiede des Bayerischen Rundfunks. Zu den Moderatoren der ersten Stunde zählen Amelie Fried (jetzt Talkshow-Moderatorin), Werner Schmidbauer (zwischenzeitlich Moderator von Dingsda und jetzt Musiker) und Giovanni di Lorenzo (jetzt Chefredakteur der Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel). Später stießen auch Günther Jauch (jetzt Quizmaster) und Sandra Maischberger (jetzt Talkshow-Moderatorin) zum Team der Sendung.




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