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Lobbyismus oder Interessenvertretung ist eine Form der politischen Beeinflussung, bei der gewählte Volksvertreter durch Interessengruppen – den Lobbys – im direkten Kontakt gezielt angesprochen werden.
Voraussetzung für Lobbyismus ist es, Geld oder Zeit zur Verfügung zu haben, um entsprechende Kontakte aufbauen zu können. Insofern ist Lobbyismus vor allem eine Frage des Geldes. Lobbyisten versuchen, die Interessen einer Minderheit (Partikularinteressen) gegen die Interessen der Mehrheit (Allgemeinwohl) durchzusetzten; insofern ist ausufernder Lobbyismus Zeichen einer geschwächten Demokratie. In Deutschland sind Lobbyisten bislang sehr erfolgreich, wenn es um den Erhalt von Subventionen oder Steuerprivilegien geht. Dieser langanhaltende Erfolg wird regelmäßig für die geringe Reformfähigkeit Deutschlands verantwortlich gemacht.
In Deutschland können sich Lobbyorganisationen beim Bundestag offiziell registrieren lassen [1] und erhalten damit direkten Zutritt zu Abgeordnetenbüros.
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Siehe auch
Literatur
Weblinks