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Gebräuchlicherweise wird nach der Antriebsenergie zunächst zwischen Dampflokomotiven, Diesellokomotiven und Elektrolokomotiven unterschieden.
Andere Antriebe, z.B. mit Propellern, Raketen oder Druckluft gab es in einzelnen Versuchsfahrzeugen, oder in begrenzten Betriebs-Bahnanlagen.
Dampf- und Diesellokomotiven führen die für den Antrieb benötigten Energieträger in Laderäumen oder Tanks mit.
Elektrolokomotiven haben dagegen über die Fahrleitung oder über Stromschienen eine kontinuierliche Energiezuführung.
| Table of contents |
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2 Diesel- und Verbrennungskraft-Lokomotiven 3 Elektrolokomotiven 4 Unterscheidung nach Anwendungszwecken |
Dampflokomotiven
Dampflokomotiven beziehen ihre Primärenergie aus der Verbrennung der zumeist mitgeführten Brennstoffe (Holz, Kohle, Kohlenstaub oder Öl). Der damit geheizte Dampfkessel erzeugt aus ebenfalls mitgeführtem Wasser den Dampf für die Dampfmaschine.
Die Kolben der Dampfmaschine drehen über Kurbelstangengetriebe die Treib- und Kuppelräder.
Die D. war die ursprüngliche und lange Zeit vorherrschende Lokomotivbauart. Sie ist seit etwa 1970 zunehmend und jetzt weitgehend von Elektro- und Diesellokomotiven abgelöst worden.
Ausführlichere Beschreibung und spezielle Bauformen siehe bei Dampflokomotive.
Ausführlichere Beschreibung und spezielle Bauformen siehe bei Diesellokomotive.
Elektrolokomotiven
Elektrolokomotiven (kurz Elloks oder Elektroloks) haben einen rein elektrischen Antrieb im Gegensatz zu beispielsweise diesel-elektrisch oder elektrisch-dampfgetriebenen Lokomotiven.
Moderne Elektroloks haben ausschließlich Einzelachsantrieb. Die Radsätze mitsamt dem Fahrmotor sind meist in paarig angeordneten Drehgestellen mit je 2 oder 3 Radsätzen zusammengefasst, die den darüberliegenden Aufbau tragen.
Elektroloks beziehen ihre Primärenergie meist während der Fahrt aus einer Oberleitung oder aus einer Stromschiene über Stromabnehmer. Letzter Stand der Entwicklung sind Drehstrom-Antrtiebe, die aus dem Wechsel- oder Gleichstrom der Fahrleitung in Frequenzumrichtern den Drehstrom zum Antrieb der Asynchron-Fahrmotoren gewinnen. Mehrsystemlokomotivenkönnen mit dieser Technik bei unterschiedlichen Fahrleitungsspannungen fahren. Damit ist ein grenzüberschreitender Verkehr ohne zeitraubenden Lokomotivwechsel möglich.
Ausführlichere Beschreibung und spezielle Bauformen siehe bei Elektrolokomotive.