Low-Tech

Gegensatz zu High-Tech

Low-Tech bezieht sich auf Technik, die unter den Maßstäben

entwickelt wird. Low-Tech sagt nichts über die hinter der Technologie stehende Intelligenz aus. Es bezieht sich lediglich auf die praktische Umsetzung. Oft werden neueste wissenschaftliche Erkentnisse zur Entwicklung von Low-Tech-Geräten verwendet.

Low-Tech ist eine Konstruktionsphilosphie, die den Gegenpol zur High-Tech bildet. Es bedeutet das bewußte Verzichten auf teure komplizierte Technik und die Nutzung einfacher Wirkprinzipen.

Ein Beispiel ist der Dosenöffner. Es werden oft einfache mechanische Öffner verwendet, obwohl es bereits vollautomatische elektrische Öffner gibt, die viel komfortabler zu bedienen, jedoch teuer und komplizierter sind. Auch die Mechanik, Form und Werkstoffe des einfachen Öffners sind oft mit viel Know-how gestaltet.

Eines der Haupteinsatzgebiete für Low-Tech sind Entwicklungsländer.

Der Einsatz von teueren hochwertigen Maschinen hat dort schon mehrfach zu Fehlschlägen geführt.

Die High-Tech-Geräte waren nicht auf die rauhen Bedingungen vor Ort abgestimmt und damit fehleranfälliger. Die Menschen waren vor Ort nicht in der Lage die komplexen, teuren Maschinen zu warten. Das lag an fehlender Ausbildung, jedoch vor allem an der mangelnden Verfügbarkeit von Ersatzteilen und Werkzeugen (Infrastruktur).

Low-Tech-Maschinen können vor Ort gewartet und repariert werden. Die dafür benötigten Werkzeuge und Ersatzteile orientieren sich an den örtlichen Gegebenheiten.



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