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Luxus ist, der vorherrschenden Sicht der Volkswirtschaftslehre nach, die Menge der Waren und Dienstleistungen in einer Gesellschaft, deren Konsum in einem Zeitraum um einen Anteil y zunimmt, wenn das allgemeine reale Lohnniveau im selben Zeitraum um Anteil x zunimmt, wobei y > x ist.
Ein Beispiel:
Für die meisten Bürger der westlichen Welt sind Schuhe kein Luxus, sondern Alltagsgegenstände. Demzufolge ist diese volkswirtschaftliche Luxus-Definition von anderen Luxus-Definitionen (dass z.B. nur das global Luxus sei, was sich die reichsten 0.2% der Menschheit leisten können, usw.) sowohl in der Verwendung als auch in der Schlussfolgerung scharf zu trennen. So wäre es absurd zu argumentieren, man möge keine Schuhe in einen Altkleider-Container einwerfen, da dies ja im Empfängerland Luxus sei und somit gar nicht nötig wäre.