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| Table of contents |
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2 Bildungsort und Morphologie 3 Erkrankungen 4 Normalwerte 5 Verweise |
Die Hauptaufgabe der Lymphozyten sind die Erkennung von Fremdstoffen - wie zum Beispiel Bakterien und Viren - und deren Entfernung mit immunologischen Methoden. Dazu werden die Zellen in Milz, Knochenmark und Lymphknoten (vermutlich auch der Appendix) geprägt, was bedeutet, dass sie "lernen" müssen, welche Stoffe zum Körper dieses Menschen gehören und welche als fremd anzusehen sind. Damit gehören die Lymphozyten zum Immunsystem - zur spezifischen Abwehr. Die Lebensdauer von Lymphozyten kann ein paar Stunden bis zu mehreren Jahren betragen.
Ihre Aufgabe erfüllen die Lymphozyten auf verschiedene Weise. Sie produzieren Botenstoffe (Cytokine), die andere Immunzellen und auch normale Zellen dazu bringen potentielle Gefahren, wie Bakterien und Viren zu bekaempfen. Sie produzieren Antikoerper, die diese "Angreifer" als "femd" markieren und sie zerstoeren infizierte Zellen.
Die Lymphozyten werden in den großen Röhrenknochen (Arme, Beine) und bei Erwachsenen auch in den Plattenknochen (Becken, Brust, z.T. Schädelknochen) gebildet.
Die Zellen sind kernhaltig und haben in der Gram-Färbung ein granuliertes Zellplasma. Mit zunehmendem Alter der Zellen wir der Zellkern kleiner (Zellgröße: 10-15 Mikrometer).
Neben der (meist krankhaften) Zellvermehrung bei der chronischen und der akuten Lymphozyten-Leukämie werden auch einige Autoimmunerkrankungen und Erkrankungen aufgrund fehlerhafter Produktion von Immunglobulinen (z.B. Morbus Wilson) zu den Erkrankungen an denen Lymphozyten beteiligt sind, gezählt.
Verminderung der Zellanzahl kann durch Blutverlust oder Infektionen wie z.B. HIV hervorgerufen werden.Aufgabe
Bildungsort und Morphologie
Erkrankungen