|
|
Bereits im Altertum wurde der Person des "Sängers" höchste Wertschätzung entgegengebracht.
Als prominente Lyriker lassen sich nennen:
Eine spezielle Rolle europäischer Lyriker übernahmen die Meistersänger.
In Italien wirkten die Lyriker der Renaissance Dante und Petrarca bahnbrechend, weitere wichtige Lyriker Michelangelo oder Tasso, und viel, viel später dann Gabriele d'Annunzio oder Ungaretti.
Die Lyriker Frankreichs stehen im Schatten Villons. In der Romantik traten Lamartine, de Musset; in der Moderne Charles Baudelaire, Arthur Rimbaud oder Paul Verlaine hervor.
Englands Lyriker, zunächst unter italienischem Einfluss, finden in Shakespeare und Milton, dann in Alexander Pope und Thomas Gray und später in Robert Burns, William Blake oder Keats bis zur Generation des 20. Jahrhunderts T. S. Eliot oder Dylan Thomas herausragende Vertreter.
Als US-amerikanische Lyriker wären Poe, Whitman oder im 20. Jahrhundert William Carlos Williams, E.E. Cummings und Ezra Pound zu nennen.
In Deutschland treten neben die Schöpfer humanistischer Lyrik die Dichter des Kirchenlieds begonnen mit Martin Luther oder Paul Gerhardt, bzw. den religiösen Dichtern Friedrich Spee oder Andreas Gryphius, zu denen sich die barocken Gesellschaftslyriker gesellten. (Martin Opitz, Simon Dach, Paul Fleming gesellten. Im 18. Jahrhundert traten Barthold Hinrich Brockes, Friedrich v. Hagedorn, Christoph Martin Wieland, Gellert, sowie Friedrich Gottlieb Klopstock hervor.
Ihnen folgten die klassischen Lyriker Goethe, Schiller und Hölderlin.
Später kamen Romantiker wie Novalis, Friedrich Schlegel, Clemens Brentano oder Eichendorff hinzu.
Eine Zwischenstellung zwischen Romantik und Realismus nimmt Eduard Mörike ein.
Als realistische Lyriker werden etwa Annette von Droste-Hülshoff oder Franz Grillparzer bezeichnet.
Formkünstlerische Lyriker hingegen wäre August von Platen oder Friedrich Rückert; sozialkritisch-politische Lyriker Heinrich Heine oder Ferdinand Freiligrath.
Im 20. Jahrhundert machen ästhetische Lyriker wie Stefan George oder Rainer Maria Rilke von sich reden.
Im Expressionismus treten Georg Heym, Georg Trakl sowie Gottfried Benn hervor.
Zu den Schöpfern deutschsprachiger moderner Lyrik seit dem 2. Weltkrieg zählen