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Ein Grund für die Größe war der Einsatz von Helium, der den hochexplosiven Wasserstoff ersetzen sollte. Durch politischen Wirren in dieser Zeit wurde das Helium nicht von den USA an Deutschland geliefert. Man entschloß sich daher auch LZ129 wie alle vorherigen Zeppeline mit Wasserstoff zu betreiben.
Die Hindenburg besaß 16 Traggaszellen mit einem Volumen von ca. 200.000 m³ bei einer Länge von 245 m und einem größen Durchmesser von 41 m.
Als Antrieb dienten 4 Daimler-Benz Dieselmotoren in 4 Gondeln unter dem Rumpf.
Die Hindenburg ging am 6. Mai 1937 in New York/Lakehurst kurz vor der Landung in Flammen auf und läutete damit vorläufige Ende der Luftschifffahrt ein. 36 Menschen kamen dabei ums Leben (13 Passagiere, 22 Besatzungsmitglieder und ein Mitglied der Bodenmannschaft).
Die Ursache für diese Katastrophe blieb ungeklärt. Wahrscheinlicher Grund war eine Entladung statischer Elektrizität, die die mit Aluminium-Farbe bemalte Hülle und schließlich den Wasserstoff entzündete.
Das Schwesterschiff der der Hindenburg, die zum Unglückszeitpunkt im Bau befindliche LZ130 Graf Zeppelin II wurde nicht mehr im komerziellen Einsatz betrieben-unternahm jeoch noch einige Versuchs- und Testfahrten.
Erst 60 Jahre später, am 18. September 1997, startete das erste starre Luftschiff der neuen Generation, der Zeppelin NT (NT=Neue Technologie), erfolgreich in den Himmel. Dieses war mit nicht brennbarem Helium gefüllt.