Machu Picchu

Machu Picchu ist eine gut erhaltene Stadt der Inkas, die auf einer Bergspitze in etwa 2500m Höhe im Urubamba-Tal liegt. Eingebettet zwischen dicht bewachsenen Bergen, war sie für die spanischen Eroberer unsichtbar und ist dadurch der Zerstörung entgangen.

Sinn und Zweck dieser Stadt sind bis heute unbekannt. Es existieren über sie keine Überlieferungen bzw. wissenschaftliche Aufzeichnungen, weshalb nur Vermutungen angestellt werden können.

Entdeckt wurden über 50 Grabstätten mit mehr als 100 Skeletten (mehr als 80% davon weiblich). Aufgrund dieser Entdeckung entstand zunächst die Theorie von einer Zuchtstätte der Inkas. In neuerer Zeit wird diese Theorie nicht mehr unterstützt. Vielmehr wird angenommen das Machu Picchu zu Zeiten der spanischen Eroberung bereits verlassen und bei den Indios in Vergessenheit geraten war.

Heute schätzt man, dass die Stadt in ihrer Hochblüte bis zu 700 Menschen beherbergte und versorgen konnte.

Am 24. Juli 1911 wurde die Stadt von Hiram Bingham während einer Expedition der Universität Yale durch Zufall entdeckt. Bingham war auf der Suche nach der geheimnisvollen Inkastadt Vilcabamba. Er glaubte sie in Machu Picchu gefunden zu haben. Heute wissen wir, dass Vilcabamba, weit entfernt, tiefer im Dschungel liegt.

Bekannt wurde Machu Picchu als die National Geographic Society ihre gesamte Ausgabe vom April 1913 dieser Stadt widmete.

Machu Picchu ist eine der grössten Touristenattraktionen in Südamerika. Jährlich wandern etwa 300.000 Besucher durch diese Sehenwürdigkeit.

Die UNESCO erklärte Machu Picchu 1983 zum Welterbe.





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