Magersucht

Die Anorexia nervosa ist der medizinische Ausdruck für die Magersucht. Sie ist durch einen absichtlich selbst herbeigeführten Gewichtsverlust gekennzeichnet. Am häufigsten ist diese Störung bei heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen. Neben dem Gewichtsverlust sind typische Verhaltensweisen Die Folge können Verzögerung oder gar Ausbleiben der Pubertätsentwicklung (Wachstumsstopp, fehlende Brustentwicklung, Ausbleiben der Periode) sowie im Extremfall der Tod durch Versagen lebenswichtiger Organe sein.

Die Behandlung umfasst neben einer Stabilisierung des Essverhaltens in der Regel eine psychotherapeutische Betreuung. Bei kritischem Untergewicht ist eine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus mit einer parenteralen Ernährung notwendig.

Zur Erkennung der Magersucht ist der Brocaindex besser geeignet als der Body Mass Index:

siehe auch: Bulimie, Essstörungen, Ernährung, Idealgewicht, Sucht

Literatur

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