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Die Magnetohydrdoynamik betrachtet ein Plasma als elektrisch geladene Flüssigkeit und untersucht deren Verhalten in einem Magnetfeld.
| Table of contents |
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2 Alvén-Wellen 3 MHD-Reaktor |
Eingefrorenes magnetisches Feld
Bewegt sich ein Plasma in einem Magnetfeld, so entstehen im Inneren elektrische Ströme.
Diese Ströme wiederum tragen zu einem weiteren Magnetfeld bei, das den außen angelegten Feldern überlagert ist und dieses verformen. Falls sich dieser Zustand stabil erhalten läßt, sind das Plasma und das resultierende Magnetfeld miteinander verbunden, das Magnetfeld erscheint im Plasma wie eingefroren. In der Natur können derartige Erscheinungen bei der Sonne in den so genannten Schleifenprotuberanzen beobachtet werden.
Alvén-Wellen
Im Inneren des Plasmas können transversale mechanische Wellen auftreten, die so genannten Alfvén-Wellen. Sie breiten sich in Richtung des magnetischen Feldes aus.MHD-Reaktor
Eine wichtige technische Anwendung der Magnetohydrdynamik liegt im magnetohydrodynamischen Reaktor (MHD-Reaktor). Hierbei wird ein Plasmastrahl durch zwei leitende Elektroden geschickt. Parallel zu den Elektroden wird ein Magnetfeld angelegt, das dann die Elektronen und Ionen wegen der unterschiedlichen Masse trennt. Zwischen den Platten entsteht somit eine Spannungsdifferenz. Auf diese Weise kann Wärmeenergie direkt in elektrische Energie umgewandelt werden, ohne mechanische Komponenten (Turbinen, Generatoren oder Dampfmaschinen) benutzen zu müssen.