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1948 floh er mit seinen Eltern nach Damaskus.
Mahmud Abbas studierte englische und arabische Literatur und besitzt einen Doktortitel der Universität von Moskau im Fachbereich "Israelische Politik".
Er ist einer der Gründer der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und der Fatah-Bewegung.
1980 wurde er an die Spitze des PLO-Vorstandes gewählt und gilt seit dieser Zeit als inoffizieller Stellvertreter Jassir Arafats.
Er handelte die Verträge von Oslo aus und unterzeichnete sie am 13. September 1993 zusammen mit Arafat.
Am 19. März 2003 wird Abbas von Jassir Arafat offiziell aufgefordert das Amt des Ministerpräsidenten zu übernehmen. Er gilt seit langem als Befürworter einer Aussöhnung mit Israel. Doch er ist auch nicht unumstritten, da immer wieder Berichte auftauchen, in denen seine Familie mit schwerer Korruption in Zusammenhang gebracht wird.
Nachdem die amerikanisch-israelische Road Map, der Friedensplan für die palästinensischen Autonomiegebiete durch zahlreiche Selbstmordattentate im August 2003 gescheitert ist, erklärt Mahmut Abbas am 07.09.2003 seinen Rücktritt als palästinensischer Ministerpräsident.
Als Nachfolger wird Ahmed Kureia, bisheriger Parlamentspräsident, designiert.