Mailingliste

Eine Mailingliste (ML) bietet einer geschlossenen Gruppe von Menschen Nachrichtenaustausch in Briefform. Dieser Nachrichtenaustausch ist innerhalb der Gruppe öffentlich. Besonders häufig sind Mailinglisten im Internet, wo sie mittels E-Mail realisiert werden.

Table of contents
1 Mailingliste per E-Mail
2 Beispiele für Listenserver
3 Weblinks

Mailingliste per E-Mail

Um den anderen Mitgliedern der ML eine Nachricht zukommen zu lassen, muss dafür Sorge getragen werden, dass sie alle Adressaten erreicht. Bei kleinen Gruppen genügt es, für diesen Zweck alle Empfängeradressen durch jeweils ein Komma getrennt in das Empfängerfeld zu schreiben. Bei großen Interessengemeinschaften (wie sie Im Internet üblich sind), schickt man sie an eine zentrale Adresse. Von dort aus wird die Nachricht jedem Mitglied sofort oder einmal täglich als Tageszusammenstellung (Digest) zugesandt.

Mailinglisten sind vergleichbar mit Foren oder dem Usenet. Der Vorteil gegenüber einem Webforum ist, dass die Beiträge offline gelesen und geschrieben werden können. Ein Listenserver (das Programm, das die Nachrichten weiterverteilt) ist viel einfacher einzurichten als eine Newsgroup im Usenet. Außerdem besitzen viel mehr Internetnutzer ein Programm zum Lesen von E-Mails als von Newsgroup-Nachrichten und können es auch bedienen.

Bei E-Mails in Mailinglisten gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Verschärfte Vorschläge ;o)), wie das "Zusammenleben" geregelt wird, sind Thema in der Netiquette. Interessant sind auch diese Beschreibungen über die Technik für das Beantworten und das Wesen des Diskussionsfadens oder Threads.

Der Listenserver, der die Emailadressen verwaltet, kann so konfiguriert werden, dass zu einer Mailingliste nur bestimmte Personen zugelassen werden. Auf diese Weise kann man die Kontrolle über die Abonnenten behalten.

Manche Mailinglisten werden von einem Moderator betreut, der eintreffende Mails begutachtet bevor sie an alle Teilnehmer weitergeleitet werden. Der Moderator kann Artikel aussortieren, die rein werbenden Charakter besitzen (Spam), themenfremd sind oder gegen die Netiquette verstoßen.

Beispiele für Listenserver

Siehe auch: Wikipedia:Mailinglisten - Für die Wikipedia betriebene Mailinglisten zur Klärung organisatorischer Fragen.

Weblinks