Maine

Dieser Artikel behandelt den Bundesstaat Maine. Weiteres siehe: Maine (Begriffsklärung).
Maine
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Spitzname: Der Kiefernstaat

Andere US-Staaten
Hauptstadt Augusta
Fläche
 - Gesamt
 - Land
 - Wasser
 - % Wasser
Platz 39
86.542 km²
80.005 km²
11.724 km²
13,5%
Bevölkerung
 - Gesamt (2000)
 - Dichte
Platz 40
1.274.923
15/km²
Beitritt zu den USA
 - Nummer
 - Datum

23
15. März 1820
Zeitzone Osten: UTC-5/-4
Breite
Länge
43°4'N bis 47°28'N
66°57'W bis 71°7'W
Breite
Länge
Erhebung
  -höchste
  -mittlere
  -tiefste
305 km
515 km
 
1608 Meter
180 Meter
0 Meter
ISO 3166-2:US-ME
 

Maine ist ein Bundesstaat der USA. Wahrscheinlich ist er nach der französischen Landschaft Maine benannt, vielleicht ist der Name aber auch eine Kurzform von Mainland (Festland). Die postalische Abkürzung des Staates ist ME.

Table of contents
1 Geschichte
2 Geografie
3 Wirtschaft
4 Sprache
5 Weblinks

Geschichte

Während des amerikanischen Unabhängigkeitskampfes war Maine ein Teil von Massachusetts. Erst durch den Missouri-Kompromiss wurde Maine am 15. März 1820 der 23. Bundesstaat der USA. Zunächst war Portland Hauptstadt (bis 1832). Dann wurde der Sitz in das geografische Zentrum des Staates nach Augusta verlegt.

Geografie

Maine liegt im äußersten Nordosten der USA. Im Süden und im Osten von Maine findet sich der Atlantik. Im Nordosten in die kanadische Provinz Neubraunschweig. Im Nordwesten findet sich das ebenfalls kanadische Quebec. Im Westen liegt New Hampshire. Eastport (Maine) ist die östlichste Stadt der USA.

Der Staat ist einer der bevölkerungsärmsten östlich des Mississippi. Insbesondere der Waldbestand ist enorm. Da mehr als 90% der Fläche mit Kiefern- und anderen Wäldern bewachsen ist, wird der Staat auch "Kiefernstaat" genannt. Die landschaftliche Beschaulichkeit zieht zahlreiche Touristen an. Der Acadia National Park ist der einzige Nationalpark der Gegend und einer der meistbesuchten in den USA.

Wirtschaft

Maines Bruttosozialprodukt betrug 1999 34 Milliarden US-Dollar (Rang 43). Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2000 25.623 US-Dollar (36. Platz) in den USA.

Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse von besonderer Bedeutung sind Meeresfrüchte, Geflügel, Eier, Kartoffeln, Molkereiprodukte, Rinder, Blaubeeren und Äpfel. Industrielle Erzeugnisse sind Papier, Holz und Möbel, Elektronik, Lebensmittel, Leder, Textilien und Tourismus.

Sprache

Die wichtigste Landessprache ist Englisch. Daneben spielt das Französische eine große Rolle, vor allem dank frankokanadischer Einwanderung. Es gibt noch die indianischen Sprachen Abnaki, Micmac und Passamaquoddy, die zu den Algonkin-Sprachen gehören, jedoch vom Aussterben bedroht sind. (s. auch [1]).

Weblinks