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In der verbreitesten Version der Geschichte soll Pheidippides die Nachricht des Sieges vom Schlachtfeld nach Athen (ca. 40 km) bringen. Nach Überbringung der Nachricht stirbt er auf dem Areopag an Erschöpfung. Diese Version findet sich auch bei Plutarch, der ca. 600 Jahre nach der Schlacht lebte. In einer anderen Version der Geschichte muss er noch zurücklaufen und eine Antwort an die Feldherren in Marathon überbringen.
Nach Herodot (Buch IV, 105) rannte der Bote vor der Schlacht mit der Bitte um Hilfe von Marathon nach Sparta (ca. 245 km) und zurück, für den Hinweg benötigte er zwei Tage. Unterwegs soll er in der Nähe des Berges Parthenium dem Gott Pan begegnet sein. Die Spartaner sagten ihre Hilfe zu, jedoch nicht sofort; darum blieb dieser Lauf erfolglos.
Der erste organisierte Marathonlauf fand bei den Olympischen Spielen 1896 in Athen statt. Gelaufen wurde die „historische“ Strecke von Marathon nach Athen. Die Idee, diesen Lauf in die Olympischen Spiele zu integrieren kamen von dem Frazosen Michel Bréal und wurde von Pierre de Coubertin und den Griechen unterstützt. Seit 1984 ist auch der Marathonlauf der Frauen olympische Disziplin.
In den Folgejahren wurde immer eine Strecke von ca. 40 km gelaufen. Bei den Olympischen Sommerspielen 1908 in London war eine Strecke von 26 Meilen geplant. Nachdem die Veranstalter die Strecke durch die Stadt festgelegt hatten kam der Wunsch auf, der Start solle direkt vor Windsor Castle sein. Also wurden noch 385 yards hinzugefügt. 1921 wurde diese Strecke (42,195 km, bzw. 26 Meilen und 385 yards) von dem internationalen Verband für Leichtathletik (IAAF) als offizielle Marathondistanz festgelegt. Bei Wettkämpfen darf diese Streckenlänge überschritten, aber nicht unterschritten werden. Der IAAF führt die Liste der offiziellen Weltrekorde.
Inzwischen gibt es unüberschaubar viele Marathonläufe, quasi jede Stadt, bzw. Region hat eine eigene Veranstaltung. Es folgt eine kleine Liste der berühmtesten Läufe:
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