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Entsprechenden Stellen aus der Bibel, sowie der Tradition folgend verbindet man sie mit folgenden Eigenschaften:
| Table of contents |
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2 Sicht der Konfessionen 3 Literatur |
Sonderstellung Marias
Gottesmutter
Maria ist die Mutter von Jesus von Nazareth, der im Christentum gleichzeitig Mensch und Gott ist. Das dritte Ökumenische Konzil in Ephesus 431 erklärte Maria zur \theotokos, zur Gottesgebärerin.
Jungfrau
Die Jungfräulichkeit wird in zwei Ausprägungen gesehen:
Katholische Kirche
Von der Erbsünde bewahrt ("unbefleckt empfangen")
Die katholische Kirche lehrt, dass der Mensch am Ende seines Lebens von allen Sünden erlöst und zu einer vollkommenen Gemeinschaft mit Gott gelangt (volkstümlich: "Himmel"). Dieses Erlösungswerk vollzog Gott bei Maria schon im Moment ihrer eigenen Empfängnis im Leib ihrer Mutter Anna. Das heißt, Maria, die Frau die Gott als Mensch geboren hat, hatte zu Lebzeiten an der Erbsünde keinen Anteil. Diesen Umstand feiert man am 8. Dezember am Fest der unbefleckten Empfängnis oder Emfängnis Mariae (Maria immaculata).
Verwechselt wird diese Thematik fälschlicherweise oft mit der Jungfräulichkeit Mariens bei der Geburt Jesu.
In der katholischen Kirche nimmt die Marienverehrung eine wichtige Rolle ein. Die Dogmen der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel und der unbefleckten Empfängnis gibt es nur in der römisch-katholischen Kirche.
Innerhalb der katholischen Kirche, insbesondere in Deutschland, divergieren die Ansichten über dieses Thema zum Teil erheblich: In der Volksfrömmigkeit ist Maria allgegenwärtig, während sich in Intellektuellenkreisen viele mit diesem Thema schwertun. Zeitgenössische Betrachtungen betonen gern Marias Stärke, wie sie sich vor allem in ihrem Jubellied, dem Magnificat (Luk. 1,46-55), widerspiegelt.
Katholische Ausdrucksformen der Marienverehrung sind Marien-Wallfahrtsorte, wie Lourdes, Fatima, Częstochowa, Kevelaer, neuerdings auch Medjugorje - und zahlreiche Marienfeste oder das Rosenkranzgebet.
Lutheraner
Bei den Evangelischen spielt die Marienverehrung in der Praxis kaum eine Rolle. Luther bekämpfte die katholische Vorstellung von Maria als Himmelskönigin sowie die teilweise verbreitete Vorstellung von Maria als Mittlerin, die Christus erst gnädig stimmen muss. Allerdings hielt er auch Marienpredigten und schätzte in seinen Auslegungen (etwa des Magnificats) Maria als Beispiel menschlicher Demut und Reinheit.
Reformierte
In der Reformierten Kirche akzeptierte Zwingli die Marienverehrung, so weit sie biblisch begründet ist. Calvin lehnte dann jegliche evangelische Marienverehrung ab, da sie immer in der Gefahr sei, zum Götzendienst zu werden.
Siehe auch: Ave Maria, Angelus, Rosenkranz, Magnificat, Madonna, Maiandacht, Mariä Himmelfahrt, Unbefleckte Empfängnis, Jungfräulichkeit Marias, Kirchenjahr
Literatur
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