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Der Barockdichter Martin Opitz (* 23. Dezember 1597, † 20. August 1639) war der Begründer der Schlesischen Dichterschule und Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft. Seine Anhänger nannten ihn "Vater und Wiederhersteller der Dichtkunst", weil er eine neue, auf die Gesetze der Antike gegründete Dichtkunst schuf und den Knittelvers durch eine geregelte Metrik ersetzte. Zu seinen ästhetischen Grundsätzen gehörte, "dass die Poesie, indem sie ergötze, zugleich nützen und belehren müsse" und "dass die Dichtung eine lebendige Malerei" sei. Er verfasste u.a. auch das Libretto der ersten deutschen Oper "Tragicomoedia von der Dafne", die von Heinrich Schütz vertont wurde.
Werke:
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