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Die zunehmende Mathematisierung des Alltags führt dazu, dass Mathematiker in vielen Bereichen eingesetzt werden können, u.a. Forschung und Entwicklung, in den Wirtschaftswissenschaften, in Versicherungsunternehmen, im Öffentlichen Dienst (Schulen und Universitäten, Statistik), im Marketing, in der Meteorologie, in der Logistik, in der Bildverarbeitung, in der Sicherheitstechnik und natürlich in der Informationstechnik.
Sie können auf Spezialgebieten tätig sein, so z.B. Numerische Mathematik, Statistik, Mathematische Logik, Geometrie, Analysis, Modelltheorie und Wahrscheinlichkeitstheorie. Da viele Verfahren und Techniken sich auch auf andere Teilbereiche übertragen lassen, ist eine Abgrenzung in der Praxis eher schwer.
Studieninhalte im Grundstudium: (Lineare) Analysis, Algebra, Analytische Geometrie, Numerik, Stochastik, Optimierung, Grundlagen der Informatik, ein Wahlpflichtfach.
Aufgrund der bestandenen Diplomprüfung werden folgende Grade verliehen:
Ausbildung
Diplom-Mathematiker studieren an einer Universität (Zusatz Uni) oder an einer Fachhochschule (Zusatz FH). Die Regelstudienzeit an der Universität beträgt 9 Semester, die tatsächliche Studienzeit beträgt jedoch durchschnittlich 13,0 Semester.
Bestandteile des Hauptstudiums: Reine Mathematik
(Funktionsanalysis; Diskrete Mathematik; Algebra, algebraische Geometrie; Topologie; Zahlentheorie), Angewandte Mathematik
(Mathematische Statistik, Numerik der Differentialgleichungen, Steuerungstheorie, Optimierung, Methoden, Algorithmen), Nichtmathematische Anwendungsfächer
(z.B. Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Physik, ingenieurtechnische Wissenschaften)
Siehe auch:, Liste der Mathematiker, Philosophen, Wissenschaftler, Astronomen, Physiker