Max von der Grün

Max von der Grün (* 25. Mai 1926 in Bayreuth) ist ein deutscher Schriftsteller.

Table of contents
1 Leben
2 Werke
3 Herausgeberschaft
4 Literatur

Leben

Max von der Grün wuchs in Mitterteich in der Oberpfalz auf. Er besuchte Volksschule, Mittelschule und Handelsschule und absolvierte eine kaufmännische Lehre. Am Zweiten Weltkrieg nahm er als Fallschirmjäger teil und geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft, die er Lagern in Schottland, Louisiana, Texas und New Mexico verbrachte. Nach seiner Entlassung machte er eine Lehre als Maurer und arbeitete bis 1951 in diesem Beruf. Von 1951 bis 1954 war er Hauer in einem Bergwerk im Ruhrgebiet. Nach einem schweren Unfall unter Tage wurde er zum Grubenlokführer ausgebildet; diesen Beruf übte er bis 1963 aus. 1955 begann er mit dem Schreiben; seit dem Erfolg seines Romans "Irrlicht und Feuer" lebt er als freier Schriftsteller in Dortmund.

Von der Grün war 1961 eines der Gründungsmitglieder der "Gruppe 61"; seit 1964 ist er Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Er erhielt u.a. folgende Auszeichnungen: 1974 den Großen Kulturpreis der Stadt Nürnberg, 1981 den Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis, 1985 den Gerrit-Engelke-Preis der Stadt Hannover, 1987 den Ehrenring der Stadt Dortmund, 1988 den Ruhrpreis für Literatur und 1998 den Kogge-Literaturpreis der Stadt Minden.

Max von der Grün ist einer der wichtigsten deutschen Vertreter der Literatur der Arbeitswelt in der der Nachkriegszeit.

Werke

Herausgeberschaft

Literatur