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MDMA wird wegen seiner psychoaktiven Wirkung in der Droge Ecstasy verwendet. Es verhindert die Wiederaufnahme des Neurotransmitters Serotonin in serotonerge (Serotonin-produzierende) Nervenzellen, was erhöhte Leistungsfähigkeit und gehobene Stimmung (Euphorie) zur Folge hat. Es existieren wissenschaftlich umstrittene Studien, die MDMA schwere Nebenwirkungen, wie Depressionen, Angstzustände und Gedächtnisstörungen, die auf die Zerstörung der serotonogenen Nervenzellen und deren unvollständige Regeneration (insbesondere im Hippocampus) zurückzuführen sind, zuschreiben. Eine Studie an Affen, die selbst geringen Mengen MDMA die Verursachung von Parkinson-ähnlichen Erkrankungen zugeschrieben hat (Spektrum der Wissenschaft, März 2003), ist mittlerweile widerlegt: Es wurde durch ein Versehen Amphetamin verabreicht. Dessen schädigende Wirkungen sind hingegen lange bekannt. (Spektrum der Wissenschaft)
