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Der Name Mecklenburg kommt vom lateinisch-griechischen Magnopolis, was so viel wie große Stadt bedeutet. Im frühen Mittelalter war Mecklenburg slawisch besiedelt, so durch die Obotriten, auch Reregi genannt, in und um Magnopolis (zwischen Wismar und Schwerin). Westlich davon, um Razispurg (Ratzeburg), das heute zu Holstein gehört, siedelten die Polabingen. Über die frühmittelalterliche Besiedlung und Geschichte sowie die Christianisierung gibt Adam von Bremen Auskunft. Insbesondere die Obotriten Ratzeburgs leisteten dem neuen Glauben Widerstand und brannten einen Kirchneubau nach dem anderen nieder, so dass Ratzeburg erst zur Zeit Heinrichs des Löwen erfolgreich christianisiert war.
Im Mittelalter war Mecklenburg durch die Hanse geprägt.
Otto von Bismarck wird die Bemerkung: "Wenn die Welt untergeht, sollte man nach Mecklenburg gehen, da passiert alles 100 Jahre später." zugeschrieben. Es war eine Anspielung auf die wirtschaftliche Rückständigkeit des Landes. Diese Bemerkung wurde sehr bekannt und übertrug sich auch auf andere Landstriche [1], denen wirtschaftliche Rückständigkeit nachgesagt wurde.
Historisch bestand Mecklenburg bis 1934 aus den beiden Staaten Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz, die seinerzeit zwangsweise zu einem Land vereinigt wurden.
Verwaltungsgliederung des Landes Mecklenburg nach 1934
Stadtkreise
Landkreise
Heute ist der Tourismus an der Ostseeküste und der Mecklenburgischen Seenplatte der einzige Wirtschaftszweig, der in den letzten Jahren nennenswerte Zuwachsraten erzielen konnte.
Die Sprache Mecklenburgs ist das Mecklenburger Platt. Es wird aber auch (hoch)deutsch gesprochen.
Bedeutende Mecklenburger