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Seine genaue Lebenszeit und Herkunft ist zwar unbekannt, doch vermutet man, dass er eine höhere Ausbildung am Hofe von Karl IV in Prag genossen hat.
1367 wurde er als Bertram Pictor aufgeführt, in Hamburg als Meister bis 1410. Er beeinflusste die norddeutsche Malerei sehr und brachte seine Kentnisse über die italienische Malerei ein, die er in Prag kennengelernt hatte.
Bertrams Hauptwerk, der Grabower Altar (seit 1900 im Besitz der Hamburger Kunsthalle), der ursprünglich als Hochaltar für Sankt Petri in Hamburg bestellt war, zeichnet sich durch malerische und ikonographische Eigenständigkeit aus und bemüht sich durch Hell-Dunkel Abstufungen um Räumlichkeit.
Der 1394(?) wohl für die Hamburger St. Johanneskirche angefertigte Passionsaltar (heute im Landesmuseum Hannover) zeigt Ansätze zu einem neuen Stil.