Mesoamerika
Der Begriff "Mesoamerika" ist eine räumlich-kulturell-historische Abgrenzung und bezeichnet ein Siedlungs-Gebiet in Mittelamerika (Zentral-Amerika), dessen Kulturen sich hauptsächlich durch folgende gemeinsame Merkmale auszeichneten:
- Anbau von Mais als Grundnahrungsmittel
- Verwendung des 260-tägigen Ritual-Kalenders
- Wertschätzung von Jade
- Rituelles Ballspiel
Diese Region beginnt heute etwa in der Mitte Mexikos und reicht über Guatemala, Belize, Honduras und El Salvador bis Nicaragua.
Zahlreiche Hochkulturen hatten dort ihre Heimat:
Paul Kirchhoff führte den Begriff 1943 ein und vereinheitlichte damit einen vielfältigen und dynamischen Kulturraum nach dem "Cultural-Area"-Konzept von A. L. Kroeber sowie anderen US-amerikanischen Anthropologen.
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