Mesopotamien

Mesopotamien (griechisch: zwischen den Flüssen), auch Zweistromland genannt, bezeichnet geographisch das Gebiet um die Flüsse Euphrat und Tigris in der heutigen Türkei (Anatolien), in Syrien und vor allem im Irak.

Historisch ist Mesopotamien durch die dort entstandenen Hochkulturen Sumer, Babylonien und Assyrien sehr bedeutsam.

Siehe auch: Wiege der Zivilisation, Wiege der Menschheit (Begriffsklärung)

Geschichte

6. Jahrtausend v. Chr -- Ubaid-Kultur; landwirtschaftliche Kultur; erste Städte (z.B. Ur)
4. Jahrtausend v. Chr -- Stadtstaaten der Sumerer im südlichen Mesopotamien.
2350 v. Chr -- Altsumerisches Reich als Zusammenschluss der Stadtstaaten.
2350 v. Chr -- Akkadisches Reich im nördlichen Mesopotamien.
2300 v. Chr -- Akkader erobern Sumer, ein gemeinsames Reich.
2150 v. Chr -- Gutäer erobern Akkadisch-Sumerisches Reich.
2050 v. Chr -- Gutäerreich zerfällt. Neusumerisches Reich im Süden.
2. Jahrtausend v. Chr -- Assyrien (im Norden) und das Bablyonische Reich (im Süden, bei Babylon) entstehen aus den Überresten des Neusumerischen Reiches.
1700 v. Chr -- Erste Blütezeit Babylons.
bis 700 v. Chr -- Assyrien dominant, erobert Babylon mehrmals.
650 v. Chr -- Babylon erobert Assyrien (mit Unterstützung der Meder).
539 v. Chr -- Perser erobern Babylon.
331 v. Chr -- Alexander der Große erobert Babylon.
635 -- Araber erobern den Nahen Osten.
1534 -- Osmanisches Reich erobert Mesopotamien.
1918 -- Irak gegründet.

Ein ausführlicher Artikel vor allem zur älteren Geschichte findet sich unter Geschichte Mesopotamiens.





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