Eine Metasyntaktische Variable ist ein Name in einem Beispiel, bzw. Beispielprogramm, der nur zur beispielhaften Erklärung verwendet wird. Ein Programmierer würde diesen Namen also nie in einem echten Programm verwenden.
Metasyntaktische Variablen haben Ihren Namen deshalb weil sie in einer höheren Sprachebene der Beschreibung eines Programms dienen (Metasprache).
Sie treten häufig in Serien auf und sind kulturspezifisch, so z.B.
- foo, bar, baz, quux, quuux, ... mit Variationen am MIT
- foo, bar, thud, grunt an der CMU
- fred, jim, sheila, barney
- zxc, spqr, wombat in Cambridge
- foo, bar, zot in Finnland
- toto, titi, tata, tutu in Frankreich
- pippo, pluto, paperino in Italien
- aap, noot, mies in den Niederlanden
Vor allem das mysteriöse (im Englischen nicht existente) foo tritt als bespielhaftes Objekt in vielen Beispielprogrammen auf.
nicht totzukriegen, weiß jemand mehr?