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Michail Bulgakow, Sohn eines Professors an der Predigerakademie in Kiew, absolvierte nach dem Gymnasium zunächst ein Medizinstudium. Von 1916 bis 1919 arbeitete er als Arzt. 1913 heiratet er Tatjana Nikolajewna Lappa. Er begann 1917 journalistisch und literarisch zu schreiben.
Im Jahr 1919 beendete Bulgakow seine Tätigkeit als Arzt, um sich zukünftig ganz seinem Wirken als Bühnen- und Prosaschriftsteller zu widmen.
Im Herbst 1921 zieht er mit seiner Frau Tatjana nach Moskau. Hier lebt und arbeitet er bis zu seinem Tod 1940; wobei er von 1924-1932 mit Ljubow Beloserskaja und von 1932 an mit Jelena Sergeewna Schilowskaja verheiratet war.
Am 10. März 1940 stirbt Michail Afanasjewitsch Bulgakow an Nephrosklerose.
Bulgakows bitterböse-grotesken Darstellungen des Alltagslebens in der jungen Sowjetunion haben oftmals fantastische oder absurde Züge - in der russischen Literatur seit Gogol eine typische Art, Gesellschaftskritik zu üben. Viele seiner Werke unterlagen der strengen stalinistischen Zensur und wurden erst lange nach seinem Tode veröffentlicht. Hundeherz entstand bereits 1925, wurde in der Sowjetunion jedoch erst 1987 gedruckt.
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