Michail Saakaschwili

Michail Saakaschwili (* 21. Dezember 1967 in Georgien) ist Chef der georgischen Partei Nationale Bewegung, der am 4. Januar 2004 zum Präsidenten Georgiens gewählt wurde und seit dem 25. Januar amtieren wird.

Nach einem Studium in Kiew, Straßburg und Florenz ging der mit einer Holländerin verheiratete Jurist in die USA, machte in New York City den Master of Law, einen Doktor an der George-Washington-Universität und hatte, erst 27, eine eigene Kanzlei in Manhattan, eine Wohnung am Central Park. Dort ließ er sich von einem Freund überreden, in die georgische Politik zu gehen – ausgerechnet auf Geheiß Eduard Schewardnadses, der damals eine junge Elite rekrutieren wollte.

Sein perfektes Englisch und seine Jahre in den USA haben ihm nach seiner Rückkehr nach Georgien bei seiner politischen Karriere sehr geholfen, er wurde 2000 von Präsident Eduard Schewardnadse zum Justizminister ernannt. Kompromisslos wollte er gegen die Missstände in seinem Land vorgehen, aber schon im September 2001 trat er von seinem Amt zurück, da er vom Präsidenten nicht genug Unterstützung im Kampf gegen Korruption erhielt.

Michail Saakaschwili träumt von der Etablierung einer nach westlichem Vorbild geprägten Demokratie in Georgien. Bei der Revolution vom 22. November in Georgien war er maßgeblich beteiligt.

Am 4. Januar 2004 wurde Saakaschwili zum Präsidenten Georgiens gewählt und am 25. Januar vereidigt.

Siehe Nino Burdschanadse

Weblinks