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| Table of contents |
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2 Ergebnisse 3 Schlußfolgerungen 4 Literatur 5 Weblinks |
Ablauf
Das Experiment beginnt, indem eine Versuchsperson und ein Schauspieler, der vorgibt, ebenfalls Versuchsperson zu sein, an einem Experiment zu Bestrafung und Lernerfolg teilnehmen. Ein offizieller Experimentator bestimmt den Schauspieler durch eine angebliche Losziehung zum „Schüler“, die Versuchsperson zum „Lehrer“. Er erinnert beide mit einem 45 Volt Stromschlag an die körperlichen Folgen von Stromschlägen.
Der Lehrversuch besteht nun darin, dass der „Lehrer“ dem „Schüler“ bei Fehlern jeweils einen Stromschlag versetzt, wobei die Spannung nach jedem Fehler um 15 Volt erhöht wird. In Wirklichkeit erlebt der Schauspieler keine Stromschläge, sondern reagiert nach einem vorher bestimmten Schema, abhängig von der eingestellten Spannung. Wenn die Spannung 150 Volt erreicht, verlangt der Schauspieler beispielsweise, von seinem Stuhl losgebunden zu werden, da er die Schmerzen nicht mehr aushalte. Dagegen fordert der dabeisitzende Experimentator, dass der Versuch zum Nutzen der Wissenschaft fortgeführt werden müsse. Wenn der „Lehrer“ Zweifel äußert, übernimmt der Experimentator alle Verantwortung und sagt „machen sie weiter“.
Das Experiment ist in unterschiedlichen Varianten in anderen Ländern wiederholt worden. Die Ergebnisse waren generell vergleichbar.
Milgram kommentiert die Ergebnisse seines Experiments in „The Perils of Obedience“:
Ergebnisse
In Milgrams erstem Versuch waren 60% der Versuchspersonen bereit, den „Schüler“ mit dem maximalen 450 Volt Stromschlag zu „bestrafen“; allerdings empfanden viele einen starken Gewissenskonflikt. Kein „Lehrer“ weigerte sich, bevor die 300 Volt Grenze erreicht war.Schlußfolgerungen
Heute würde ein derartiges Experiment von vielen Psychologen als unethisch angesehen, da es die Versuchspersonen einem starken inneren Druck aussetze.Literatur
Weblinks