Mineraldünger

Unter dem Begriff Mineraldünger versteht man synthetisch hergestellte oder im Bergbau gewonnene Salze, die das Pflanzenwachstum fördern sollen und zu diesem Zweck auf die Felder und Wiesen aufgebracht werden. Die Dünger stehen im Handel in unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung zur Verfügung und bieten die Möglichkeit, gezielt den Nährstoffansprüchen der einzelnen Kulturpflanzenarten gerecht zu werden.

Mineraldünger bestehen überwiegend aus

z. B. NitroPhosKa. Verschiedentlich werden diesen sogenannten Mehrnährstoffdüngern aber auch weitere Nährstoffe, wie etwa Magnesium und eine Reihe von für die Entwicklung der Pflanzen notwendigen Mikronährstoffen zugesetzt.

Die Pflanzen nehmen die in den Mineraldüngern enthaltenen Nährstoffe über ihre Wurzeln auf. Bei nicht sachgerechtem Düngereinsatz können Probleme durch Auswaschung der Nährstoffe in das Grundwasser entstehen. Der für die Mineraldüngerproduktion betriebene hohe Energieaufwand wird verschiedentlich kritisch betrachtet.

Die Ökologische Landwirtschaft versucht ohne synthetisch hergestellte Mineraldünger auszukommen, verwendet aber sehr wohl auch Mineraldünger in Form von Gesteinsmehl und versucht ansonsten organische Düngermethoden anzuwenden.

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