|
|
| Table of contents |
|
2 Bevölkerungsentwicklung 3 Historische Anmerkungen 4 Weblinks 5 Literatur |
Die Herkunft des Namens Moabit ist umstritten. Vermutlich lässt sich die Bezeichnung auf die ersten Bewohner dieses Gebietes – Hugenotten – zurückführen; diese französischen Glaubensflüchtlinge benannten ihren neuen Wohnsitz möglicherweise analog zur biblischen Darstellung der Israeliten im Land der Moabiter (terre de moab), bevor ihnen der Einzug ins Land Kanaan gestattet wurde. Möglich ist auch eine Herkunft von "terre maudit" (verfluchtes Land) oder dem slawischen Wort "moch" (Moor) bzw. der verschlampten Aussprache des Wortes "Moorjebiet".
Moabit war lange Zeit so gut wie unbewohnt, die Einwohnerzahl wuchs nach der Eingemeindung (1861) jedoch rasch:
Große Teile von Moabit sind traditionelle Arbeiterwohnviertel; Teile davon hatten politisch aktive Bewohner, so beispielsweise der "rote Beusselkietz" oder der benachbarte Rostocker Kietz, und galten nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Jahre 1933 als kommunistische Widerstandszellen.
Name
Bevölkerungsentwicklung
Historische Anmerkungen
Weblinks
Literatur