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Bezeichnend für das Modformat ist, dass die Musikdatei eine Auswahl von digitalen Samples enthält. Diese Samples dienen als Instrumente für das Musikstück. Durch schnelleres oder langsameres Abspielen des Samples klingt es höher oder tiefer; so lassen sich verschiedene Noten spielen. Das Mod enthält darüber hinaus eine 'Playlist', die angibt, welche Noten auf welchen Instrumenten zu spielen sind. Auch eine begrenzte Anzahl von Effekten wie z.B. Vibrato oder 'Volume Slide' sind möglich.
Der Vorteil des Modformates ist vor allem die geringe Größe. Zur Zeit der Heimcomputer wurden Spiele auf Disketten ausgeliefert, die nur zwischen 700KB und 1,4MB Speicherplatz boten. Auf so eine Diskette paßte meist ein komplettes Spiel inklusive mehrerer Musikstücke im Mod-Format. Solche Platzbeschränkungen spielen heutzutage dank CD und DVD immer weniger eine Rolle. Qualitativ ist eine komplett digital gesampelte Aufnahme dem Mod-Format in jedem Fall überlegen. Mod wurde daher weitgehend von komprimierten Aufnahmeformaten wie MP3 oder OGG verdrängt.
Im Spielesektor (PC-Spiele) bezeichnet Mod (Kürzel für Modifikation) eine von Spielern oder Unternehmen erstellte Veränderung an einem Computerspiel.
Mods werden vor allem im Bereich der Ego-Shooter verwendet und stellen oft völlig eigenständige Spiele dar.
Bekannte Beispiele für Egoshooter mit der Möglichkeit eine eigene Modifikation zu erstellen sind:
In der Mathematik und Informatik steht Mod für den Modulo-Operator bzw. die Modulo-Funktion. Sie liefert den Rest bei der Ganzzahl-Division. So ist z.B. 5 mod 3 = 2.
siehe auch: Mods und Rockers