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Auf dem heute noch 'Kästrich' genannten Hügel wurde zwischen 18 und 13 v. Chr ein ca. 36 ha großes Legionslager angelegt, um den römischen Vorstoß unter Drusus in das rechtsrheinische Germanien zu sichern. Nach dem Tod des Drusus wurde ihm bei Mainz ein Kenotaph errichtet, vermutlich der im Kern noch erhaltene so genannte 'Eigelstein'.
Das zuerst mit zwei wechselnden Legionen, später lange mit der legio XXII Primigenia besetzte Lager bestand bis zum Beginn des 5. Jahrhunderts. Moguntiacum war Sitz des Befehlshabers des obergermanischen Heeres bzw. ab 88/89 n. Chr. des Statthalters der Provinz Germania Superior.
In Umfeld des Lagers entwickelte sich im 1. Jahrhundert eine Lagervorstadt (canabae), die zunehmend urbane Züge annahm, auch wenn sie erst in der Spätantike formal zur Stadt (Municipium) wurde.
Aquäduktreste neben der Unteren Zahlbacher Straße; Der Isis-Tempel; Römisches Theater am Südbahnhof (www.theatrum-mainz.de); Überreste des spätantiken Stadttors auf dem Kästrich; Römerschiffe (www2.rgzm.de/navis/Musea/Mainz/Navismus.htm)