Eine Monade ist ein von Gottfried Wilhelm Leibniz geprägter Begriff. Er versteht darunter die kleinsten individuellen Einheiten, aus denen sich das Universum bildet. Diese sind räumlich nicht ausgedehnte und daher unteilbare Substanzen von letztlich seelischer Beschaffenheit.
Von der Atomistik unterscheidet sich diese Monadologie dadurch, dass sie die qualitative Einzigartigkeit (principium identitatis indiscernibilium, Prinzip der Identität des Ununterscheidbaren) jedes einzelnen dieser letzten Bestandteile betont.
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