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Archäologische Ausgrabungen in den nahegelegenen Feuersteinbrüchen haben ergeben, dass Mons schon während des Neolithikums und in der Eisenzeit bewohnt wurde. In römischer Zeit war Mons ein militärisches Lager neben der Straße von Bavay nach Utrecht.
Wie viele andere europäischen Städte entstand das heutige Mons rund um ein Kloster das im frühen Mittelalter gegründet worden war. Da eine solche Siedlung vor Angriffen kaum geschützt war, ließ der Herzog von Hainaut eine Burg auf der Spitze eines Hügels erbauen. Im 12. Jahrhundert wurde ein 1 km langer Verteidigungswall errichtet. Die Stadt wuchs und der Ort begann sich den Hügel hinunter auszubreiten und eine neue größere Stadtmauer wurde erbaut. Während der unterschiedlichen fremden Besetzungen (Burgund, Spanien, Österreich, Frankreich, Holland) wurden die militärische Anlagen verstärkt und modernisiert. Mit der Zeit verschob sich die Stadtgrenze immer mehr, neue Vororte entstanden und 18 benachbarte Dörfer wurden in das heutige Stadtgebiet aufgenommen.
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