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Es ist auch ein Industrie-Standard nach IEEE 1295. Es war und ist auch noch in Verwendung in den Grundelementen für das Common Desktop Environment. Seit Version 2.1 unterstützt Motif Unicode, welches dazu führte, daß es in etlichen mehrsprachigen Umgebungen genutzt wird.
Motif ist erkennbar an der Verwendung von quadratischen, dreidimensionalen Effekten für die unterschiedlichen Nutzerschnittstellen-Elemente - Menüs, Knöpfe, Regler, Texteingabefelder und ähnliches. Diese kamen in Mode, da auch Microsoft Windows 3.x einen derartigen 3D-Effekt hatte, und Motif auf UNIX zunehmend als eine Konkurrenz für Windows auf Personalcomputern angesehen wurde.
Viele urteilen, daß es heutzutage angesichts von GTK und Qt wertlos geworden ist (auch deshalb, weil Sun Microsystems, einer der Hauptnutzer von Motif, beschlossen hat, auf GTK und GNOME zu wechseln), aber es wird immer noch in vielen älteren Systemen verwendet.
Motif wurde durch die Open Software Foundation geschaffen (und wird manchmal noch immer OSF/Motif genannt), gehört nun aber zur Open Group.
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