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Zu erwähnen wären auch der französische Elektriker Clément Ader (9. Oktober 1890, 14. Oktober 1897), Alexander Moshaiski in Petersburg (1882) sowie die Engländer Sir Hiram Maxim (1893) und Percey Pilcher. Aber wirklich geflogen sind erst die Wright-Brüder 1903. Sie waren die ersten, die flugfähige Maschinen bauten und den industriellen Prozess in Gang brachten.
Der größte Teil der Menschen und Staaten glaubte zunächst jedoch nicht daran, dass der Mensch wirklich fliegen kann. So zum Beispiel zeigte auch die Armee der USA kein Interesse für die ersten Vorschläge der Wrights, das Flugzeug für Luftspähzwecke zu verwenden. So gingen die Wrights ab 1907 zunächst einmal nach Europa. Nach der überwältigenden Resonanz in der Alten Welt interessierte sich dann auch das offizielle Amerika für das Flugzeug.
In Deutschland konzentrierte sich das Interesse mehr auf den Motorflug mit starren Luftschiffen, auf die Entwicklungen des Grafen Zeppelin, dessen LZ 1 am 2. Juli 1900 zum ersten Mal fuhr. Basis für die Erfolge des Zeppelins und der späteren motorischen Luftfahrt war die Entwicklung des leichten Benzinmotors. Frankreich war das erste europäische Land, in dem sich die Fliegerei mit Motor am ehesten entwickelte. Die wichtigsten Impulse gingen dabei von Hauptmann Ferdinand Ferber aus, der die Arbeiten von Lilienthal und der Wrights verfolgte. Ferber flog allerdings erst am 25. Juni 1908.