Mountainbike-Orienteering

Mountainbike-Orienteering, kurz MBO oder MTBO, hat seine Wurzeln im Orientierungslauf. Mit Hilfe einer Karte muss der Sportler mit seinem Fahrrad so schnell wie möglich die in der Karte eingetragen Posten anfahren. Dabei kann jeder Teilnehmer seine Route zwischen den Punkten frei wählen. Die Wettkämpfe werden meist in einem Waldgebiet ausgetragen. Neben der körperlichen Kondition, werden ein hohes Maß an Konzentration und ein gutes Orientierungsvermögen gefordert.

Ablauf

Wenige Minuten vor dem Start bekommt der Teilnehmer eine spezielle Orientierungskarte, um sich mit Umgebung vertraut machen zu können. Die Karten liegen meist im Maßstab 1:15000 vor.

Es gibt verschiedene MBO-Varianten:

  1. Freie Postenwahl: Der Wettkampfteilnehmer kann die Reihenfolge der anzufahrenden Posten selbst wählen
  2. Vorgegebene Postenreihenfolge: Die Posten müssen in einer bestimmten Reihenfolge (in Karte vermerkt) angefahren werden.
  3. In einer bestimmten Zeit so viele Posten wie möglich anfahren. Dabei haben die Punkte eine bestimmte Wertigkeit. In der Regel haben Posten, die weit vom Start bzw. Ziel entfernt sind eine höhere Wertigkeit. Derjenige, der in der vorgegebenen Zeit die meisten Punkte gesammmelt hat, ist der Sieger.
  4. Staffel: Nach dem Le Mans - Start sucht der erste von 3 Fahrern alle seine Posten ab und wechselt mit Handschlag auf den nächsten. Dieser erhält eine neue Karte und fährt seine Runde, so auch der 3. am Schluss.

In Deutschland gibt es jedes Jahr mehrere Bundesranglistenläufe und eine Meisterschaft. Diese Wettkämpfe werden nach MBO-Varianten 1 und 2 (siehe oben) durchgeführt. Eines der bekanntesten MBOs, ist das Polaris Challenge in Großbritannien, welcher nach der 3. MBO-Variante veranstaltet wird.

Weblinks