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Da Muster wiederholte Strukturenen eigen sind, lassen sie sich gut erkennen. Die Gehirne der Tiere sind durch die Evolution perfektionierte Mustererkennungsmaschinen (Mustererkennung: engl.: pattern recognition). Allerdings haben für natürliche Organismen in der Regel nur Muster mit einer Komplexität zwischen perfekter Symmetrie und absolut strukturlosem Rauschen essentielle Bedeutung: Was sich ständig wiederholt und mich nicht sofort verletzt oder beeinträchtigt, wie z.B. das Ticken einer Uhr, wird genauso unwichtig sein wie das fortgesetzte Rauschen eines Bacheses. Muster besitzen also bei mittlerer Entropie die höchste Nutzinformation für jedes Lebewesen.
Die andere Muster-orientierte Forschungsrichtung ist die der Musterbildung (engl. pattern formation). Insbesondere die Wissenschaftszweige der Synergetik und der Chaostheorie konnten belegen, dass zur Erzeugung von hochkomplexen Mustern oft einfache, rekursiv auszuführende Bildungsregeln genügen, bzw. wie spontan (ungefähre) Ordnung aus scheinbarem "Chaos" entstehen kann.
Siehe auch: Selbstorganisation, Struktur
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Beispiele für Muster
Geometrie, Mathematik
siehe Flächendeckung
Natur
Wolkenformationen,
Wachstumsformen der höheren Pflanzen
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