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Viele Neophyten können sich unter anderem aufgrund unterschiedlicher Klimaverhältnisse nicht eigenständig vermehren oder sie sterben bei zum Beispiel starkem Frost ab. Dabei handelt es sich um "unbeständige Neophyten". Unter "eingebürgerten Neophyten" werden Pflanzen verstanden, die im fremden Ökosystem ohne menschliches Zutun verwildern und sich ausbreiten.
Während der größte Teil der Neophyten in der Natur entweder im Konkurrenzkampf chancenlos ist oder sich ohne Schaden in die Biotope eingliedert, können Neophyten im Ausnahmefall Biotope umgestalten und/oder indigene Arten verdrängen, sowie der Land- und Forstwirtschaft wirtschaftliche Schäden zufügen.
Das ist vor allem dann möglich, wenn Neophyten im neuen Lebensraum keine natürlichen Feinde haben und somit den indigenen Arten überlegen sind.
Die Anpflanzung von Neophyten in der freien Natur ist ein Deutschland grundsätzlich verboten, um die Florenverfälschung zu verringern.
Um die einheimische Flora zu erhalten oder um Schäden für die Landwirtschaft zu verringern, werden manche Neophyten bekämpft. Dass kann durch Beseitigung der Pflanzen geschehen oder durch das Einführen von Schädlingen, welche die entsprechende Pflanze in ihrer Heimat befallen. Letztere können aber als Neozoen wiederum für neue Probleme sorgen.
Über die Einschätzung der Gefahren durch bestimmte Neophyten und entsprechende aktiv zu bekämpfen, gibt es unter Experten verschiedene Ansichten.
Problematische Neophyten in Deutschland (Auswahl)
Weblinks