|
|
| Table of contents |
|
2 Literatur 3 Weblinks |
Die Neue Sachlichkeit wird meist in drei separate Strömungen unterteilt:
Im Verismus gestaltet sich die Neue Sachlichkeit als eine politische Kunst, die sich kritisch mit der Gesellschaft der Weimarer Republik auseinandersetzt und mit sozialistischen und kommunistischen Zielen solidarisierte. Die wichtigsten Vertreter dieser Strömung waren Otto Dix, Christian Schad, George Grosz, Conrad Felixmüller und Rudolf Schlichter. Die Veristen entwickelten einen der bekanntesten Topoi der Neuen Sachlichkeit in der Gestalt inhaltlich provokanter Darstellungen, häufig bis ins Groteske übersteigert, mittels altmeisterlicher Techniken.
Die Entstehung der Neuen Sachlichkeit mit ihrem Rückgriff auf traditionelle Techniken und Malweisen gab auch einer politisch wenig interessierten Gruppe von Malern Raum, die sich formal von einer post-futuristischen Künstlergruppe um die italienische Zeitschrift Valori Plastici (u.a. Giorgio de Chirico) beeinflussen ließ. Ihre wichtigsten Vertreter waren Georg Schrimpf und Alexander Kanoldt, mit ihrem akademischen Stil gelten Sie als die Idyllikeriker der Weimarer Republik.
Die Unterteilung der Neuen Sachlichkeit in Veristen und Klassizisten nahm bereits Hartlaub bei der "Taufe" vor. Den Begriff "Magischer Realismus" hingegen führte Franz Roh ein. Anfangs noch konkurrierend zum Oberbegriff verwendet, wird damit heute eine dritte Strömung bezeichnet, die sich als eine Brücke zum Surrealismus verstehen lässt. Der wichtigste Vertreter des "Magischen Realismus" ist Franz Radziwill.
Siehe auch: Magischer Realismus (Literatur)
Stile
Verismus
Klassizismus
Magischer Realismus
Literatur
Weblinks
[Neue Sachlichkeit]