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Die Neumühle wurde kurz nach dem Jahr 1795 gegründet und zwar von Vertriebenen des Schlosses Karlsberg in Homburg. Französische Revolutionstruppen hatten das Schloss zerstört und mit ihm die Herrschaft des Herzogs Karl II. August von Zweibrücken. Die Tierpfleger und Mitarbeiter mit geringem sozialem Stand flüchteten in die Nähe und begründeten die neue Ansiedlung.
Mit den Jahren wurde die Neumühle zum Sammelort verschiedentlicher ausgestoßener Randgruppen des Umlandes, darunter im besonderen der Jenischen.
Die Neumühle zeichnet sich durch gedrungene ärmliche Häuser aus,die sich an vorhandene Felsen anlehnen. Der Legende nach, sind sie durch ein Tunnel- und Höhlensystem im hinteren Teil miteinander verbunden.
Von den etwa 200 dort lebenden heutigen Jenischen, sprechen etwa nur noch 5% das Jenische. Durch größere Neubaugebiete im Umfeld des Dorfes verliert sich zur Zeit auch sein ursprünglicher Charakter.