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Sie haben keine Kiefer, das rundliche Maul ist mit Hornzähnen ausgestattet und ausgebildet als Saugmaul. Neunaugen haben 2 Augen; der Name kommt von den sieben Kiemenspalten an jeder Körperseite.
Neunaugen laichen im Oberlauf von Bächen und Flüssen. Sie benötigen hierfür kiesige Substrate, die von sauerstoffreichem Wasser durchströmt werden. Nach dem Schlüpfen vergraben sich die Larven ("Querder") in sandigen Abschnitten der Gewässersohle. Der Kopf bleibt frei und fischt feine Nahrungspartikel aus dem Wasser.
Nach der Umwandlung zum erwachsenen Tier wandern die meisten Arten (Meer- und Flussneunauge) in das Meer, wo sie als Parasiten leben. Ihre Beutetiere sind Fische, an denen sie sich festsaugen und Fleischstücke herausraspeln. Nach einigen Jahren steigen sie wiederum bis in den Oberlauf eines Fließgewässers auf, um zu laichen. Anschließend sterben die Tiere ab.
Im Unterschied zum vorgesagten wandert das Bachneunauge nicht ins Meer. Die Tiere bleiben in der Nähe der Stelle, an der sie die Larvenzeit verbrachten, und laichen hier auch wieder ab.