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| Amtssprachen || Englisch, Maori
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| Hauptstadt || Wellington
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| Staatsform || konstitutionelle Monarchie
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| Königin || Elizabeth II
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| Generalgouverneurin || Silvia Cartwright
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| Ministerpräsidentin || Helen Clark
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| Fläche || 268.680 km²
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| Einwohnerzahl || 3.951.307 (2003)
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| Bevölkerungsdichte || 14 Ew. pro km²
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| Währung || Neuseeland-Dollar
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| Zeitzone || UTC +12
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| Nationalhymnen || God Defend New Zealand, God Save the Queen
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| Autokennzeichen || NZ
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| Internet-TLD || .nz
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| Vorwahl || +64
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Neuseeland (New Zealand) ist ein Inselstaat im Pazifischen Ozean. Er liegt südöstlich des Staates Australien und wird im Allgemeinen dem australischen Kontinent zugerechnet. Neuseeland umfasst eine Nordinsel und eine Südinsel.
Größte Städte sind Auckland (rund 1.200.000 Ew.) und die Hauptstadt Wellington (rund 300 000 Einwohner) auf der Nordinsel, sowie Christchurch (300.000) und Dunedin (100 000) auf der Südinsel. Insgesamt hat Neuseeland ca. 3,9 Millionen Einwohner oder 14 Ew. pro km² im Vergleich zu ca. 82,5 Mio. Ew. bzw. 231 Ew. pro km² in Deutschland.
| Table of contents |
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2 Politik 3 Geographie und Klima 4 Wirtschaft und Verkehr 5 Bevölkerung |
Hauptartikel: Geschichte Neuseelands
Hier bitte einen Überblick über die Geschichte Neuseelands ergänzen...
Neuseeland ist eine unabhängige parlamentarische Demokratie, die von einem 120 Mitglieder zählenden Parlament regiert wird, aus dem ein zwanzigköpfiges Kabinett als Exekutive ausgewählt wird.
Dieses Kabinett wird von dem Premierminister geführt, zur Zeit (Mai 2001) ist dies Helen Clark der mitte-links Labour-Partei.
Als dieser Artikel verfasst wurde, befanden sich im Parlament Neuseelands fünf weitere Parteien.
Neuseelands Staatsoberhaupt ist Königin Elizabeth II, die vom Generalgouverneur, Dame Silvia Cartwright, repräsentiert wird.
Nationalfeiertag ist seit 1960 der 6. Februar (Waitangi Day), der an den Vertrag von Waitangi erinnert.
Neuseeland (in der Sprache der Maori: Aotearoa - Land der langen weißen Wolke) ist derjenige Staat, der am weitesten von Deutschland entfernt ist (Teile des Landes liegen auf der Erde exakt gegenüber von Nord-Spanien.) Es ist ein Staat mit gemäßigtem Klima, der im Südwesten des Pazifik liegt.
Neuseeland besteht aus zwei Hauptinseln, die durch die Cookstraße voneinander getrennt werden, und einer Anzahl kleinerer Inseln, von denen einige recht weit entfernt liegen. Die Südinsel ist die größere Landmasse und wird entlang ihrer Längsachse von den Neuseeländischen Alpen, deren höchster Gipfel der Mount Cook mit 3.764 m ist, geteilt.
Auf der südlichen Hauptinsel befinden sich achtzehn Gipfel mit mehr als 3.000 m Höhe. Die nördliche Hauptinsel ist weniger gebirgig als die südliche, dafür aber von Vulkanen geprägt. Der höchste Berg der Nordinsel, Ruapehu (2.797 m), ist ein aktiver Kegelvulkan. Die gesamte Landfläche Neuseelands, 270.500 km², ist etwas kleiner als die Japans oder der britischen Inseln. Das Land erstreckt sich entlang der nord-nordöstlichen Hauptachse über mehr als 1600 km, das Klima ist überall im Land mild, die Temperaturen sinken selten unter 0°C oder steigen über 30°C.
Die Tagesdurchschnittstemperatur in Wellington, der im Landesinneren gelegenen Hauptstadt, beträgt in der Mitte des Winters 5,9°C, im Hochsommer 20,3°C.
Aufgrund der verhältnismäßigen Isolation hat sich in Neuseeland ein einzigartiges Ökosystem entwickelt, dessen herausragendstes Merkmal vor der polynesischen Kolonisation das Fehlen jeglicher Art von Landsäugetieren war, ausgenommen von drei Arten neuseeländischer Fledermäuse. Viele der Nischen, die normalerweise von Säugetieren besetzt würden, sind von Vögeln belegt worden. Zu den flugunfähigen Vögeln gehören Kakapo, Kiwi, Takahe, Weka und der ausgestorbene Moa. Einige dieser Arten kommen nur noch auf raubtierfreien Inseln vor der Küste Neuseelands vor. Weniger Probleme haben die kräftigen Papageienarten Kea und Kaka. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Vögel, die über die riesigen Weiten des Pazifik fliegen, um Teile des Jahres in Neuseeland zu verbringen, wie der Westlandsturmvogel. Auch Königsalbatrosse und Australtölpel nisten hier.
Die Küsten teilen sich verschiedene Pinguin-Arten wie der Dickschnabelpinguin, der Gelbaugenpinguin und der Zwergpinguin mit Neuseeländischen Pelzrobben, Elephantenrobben und Neuseeländischen Seelöwen. Vor den Küsten schließlich sind Delfine und Wale anzutreffen. Des Weiteren ist Neuseeland die Heimat des Tuatara (auch Tuatera genannt), einer uralten Reptilienspezies, und des Weta, eines Insekts, das bis zu 8 cm oder länger werden kann.
Die Ankunft erst der Maoris als auch später der Europäer hat aufgrund der Eingriffe des Menschen in die Natur und wegen absichtlich und unabsichtlich mitgebrachter Tiere (Neozoen) zu zwei spektakulären Aussterbewellen geführt.
Als die Europäer ins Land kamen, waren etwa 70 % der Landesfläche bewaldet.
Mittlerweile sind noch etwa 15 % des Landes von einheimischen Wäldern bedeckt, dazu kommen weitere etwa 5 % Fläche mit schnellwachsenden importierten Bäumen wie Monterey Pine und Redwood für die neuseeländische Forstwirtschaft. Wesentliche Teile der ursprünglichen Wälder stehen unter Naturschutz, zu guten Teilen in Nationalparks und so genannten Forest Parks.
Zu den bemerkenswertesten Bäumen gehören im Norden die Kauri-Fichten.
Sie sind wie die meisten anderen Bäume immergrün, wie beispielsweise die Südbuchenarten, die hauptsächlich auf der Südinsel anzutreffen sind.
Ebenfalls zu den größeren Bäumen gehören die Podocarpaceen, die in tieferen Lagen beider Inseln vorkommen, sowie die Nikau-Palme. Besonders auffällig sind schließlich noch der Pohutukawa und der Cabbage Tree. In den niederschlagsreichen Gebieten insbesondere im Westen der Südinsel prägen Regenwälder das Bild. Die dort vorherrschenden Rimu und Südbuchen sind in vielen Fällen von Epiphyten wie dem Rata umschlungen. Unterhalb des dichten Walddaches machen sich zahlreiche, meist endemische Farne breit. Am imposantesten sind zweifellos die Baumfarne, die bis über 10 Meter hoch werden. Der bekannteste unter den Farnen ist der Ponga oder Silver Fern .
Neuseeland ist ein modernes, industrialisiertes Land. Die Haupt-Exportindustrien sind die Agrarwirtschaft, Gartenbau, Fischerei und Forstwirtschaft. Zur Verdeutlichung sei erwaehnt, dass es etwa zehnmal so viele Schafe wie Menschen in Neuseeland gibt. Weiterhin besitzt Neuseeland nennenswerte produzierende, Tourismus- und Dienstleistungsindustrien. Die Landeswährung ist der Neuseelanddollar.
Neuseeland ist verkehrsmäßig (im Hinblick auf die dünne Besiedelung) sehr gut erschlossen. Eine besondere Bedeutung auf Grund der Insellage besitzt der Küstenschiffsverkehr und der Luftverkehr. Zwischen der Nord- und der Südinsel verkehrt eine Eisenbahnfähre.
Die Bevölkerung Neuseelands besteht zu 90 % aus Nachfahren europäischer (vor allem britischer) Einwanderer. 10% der Einwohner sind Maori, also Ureinwohner. Umgangssprachen sind Englisch und Maori.
Geschichte
Politik
Geographie und Klima
Fauna
Flora
Wirtschaft und Verkehr
Bevölkerung
Dieser Artikel basiert auf dem Nupedia-Artikel von Michael Witbrock, der von Thorsten Dohr ins Deutsche übersetzt wurde. Er kann - wie jeder andere Text der Wikipedia auch - nach Belieben editiert und verbessert werden.