Nicäa

Nicäa (heute Iznik Türkei): Stadt in Kleinasien am östlichen Ende des Marmarameers, umweit von Konstantinopel und von der byzantinischen Kaiserresidenz Nikomedia.

Heute ist Nicäa ein türkisches Dorf namens Iznik.

Nicäa erlangte in der Antike durch die dort abgehaltenen ökumenischen Konzile (Erstes Konzil von Nicäa, 325 und zweites Konzil von Nicäa, 787) Bedeutung.

Die Stadt wurde 1080 von den Seldschuken erobert, aber im Jahr 1097 durch Kreuzritter im Ersten Kreuzzug wieder befreit.

1204, nach der Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer des 4. Kreuzzugs, ging Kaiser Theodor I. Laskaris nach Nicäa ins Exil und begründete dort das Reich von Nicäa, das die byzantinische Tradition fortsetzte.

1331 fiel Nicäa wieder an die Seldschuken.



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