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Er war verheiratet mit Margarethe Krell geb. Backofen, einer Leipziger Bürgerstochter. Sein Ziel war eine Europäische Union zwischen Sachsen, Heinrich IV von Frankreich, Königin Elisabeth I von England und anderen protestantischen Fürsten gegen die Liga.
Nach dem Tod Christians I. wurde er auf Betreiben von dessen Witwe Sophie von Brandenburg, einer orthodoxen Lutheranerin, verhaftet und auf der Festung Königstein in der später nach ihm benannten Krellburg eingekerkert. 1601 wurde er nach Dresden gebracht und als Anhänger des Kryptokalvinismus am 9. Oktober hingerichtet.
An der Stelle seines Todes vor dem Dresdener Stallhof erinnert ein Pflasterstein mit der Aufschrift "Kr." an den großen europäischen Politiker.