Nitrit

Nitrit (NO2-) ist das Anion der salpetrigen Säure. Salze, die das Nitrit-Ion enthalten, bezeichnet man als Nitrite (z. B. Natriumnitrit, Kaliumnitrit).

Nitrit-Ionen werden im Boden oder in Gewässern durch Nitritbakterien durch Oxidation aus Ammonium-Ionen unter Verbrauch von Sauerstoff gebildet; sie entstehen auch unter anaeroben Bedingungen durch Reduktion aus Nitrat-Ionen. Nitrite sind in größeren Mengen giftig und an der Bildung der krebserregenden Nitrosamine beteiligt.

Nitrit wird u.a. auch als starkes Fischgift angesehen. 0,2-0,4 mg/l führen bei Regenbogenforellen in vier Tagen zu einem Verlust von 50 % des Bestandes. Signifikante Erhöhungen der Fischsterblichkeit treten bei Konzentrationen von 0,15 mg/l auf.

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Nitritpeak

In der Aquaristik ist der Nitritpeak sehr stark gefürchtet. Dieser entsteht meist in neu eingerichteten Becken, dort aber immer.

Da in einem neu eingerichteten Becken nur sehr wenige nitrifizierende Bakterien sind, können sie die anfallenden Abfallstoffe nicht oder nur sehr langsam abbauen. Dabei entspeht zu erst Nitrit.

Erst wenn genug Nitri da ist, können die nitritabbauenden Bakterien mit ihrer Arbeit beghinnen und das Nitri zu Nitrat umbauen, das dann weniger giftig ist.

Dieser Vorgang kann dauert in der Regel 4 - 6 Wochen. Erst danach sollte man Fische einsetzen. Dann aber auch nur nach und nach, da sich die Menge der Bakterien an die vermehrten Abfallstoffe anpassen muss.

--Anika 17:58, 25. Feb 2004 (CET)



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