Nord-Chungcheong

Nord-Chungcheong (충청북도, 忠清北道) ist eine Provinz (Do) im Zentrum von Südkorea. Im Norden grenzt sie an Gyeonggi und Gangwon, im Osten an Nord-Gyeongsang. Im Süden ist die Provinz begrenzt durch Nord-Jeolla, im Westen durch Süd-Chungcheong.

Es ist die einzige Provinz in Südkorea, die keinen Seeanschluss hat. Das Gebiet ist vor allem gebirgig und ist durch das Noryong-Gebirge im Norden und das Sobaek-Massiv im Osten begrenzt. Die Fläche beträgt 7.436 km², die Bevölkerungszahl etwa 1,4 Millionen (Stand 1990).

Landwirtschaftliche Produkte der Provinz sind vor allem Reis, Bohnen und Süsskartoffeln, aber die lokalen Betriebe haben sich auf Ginseng und Tabak spezialisiert. Der Tabak wurde 1912 aus Virginia (USA) importiert.

Nord-Chungcheong verfügt auch über Mineralien im nördlichen Teil, besonders Gold, Eisen, Kohle, Speckstein, Fluorit, Molybdän und Kalk. Seidenweberei ist immer noch ein gewichitiger Industriezweig.

Die touristische Hauptattraktion der Provinz ist der Berg Songni (1.058 m) im Sobaek-Massiv. Das Gebiet um den Berg ist ein Nationalpark. Pobju-sa ist der älteste Tempel in Korea und befindet sich in einem anderen Nationalpark nahe dem Berg Worak.





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