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Sie wohnen an der Wurzel des Weltenbaumes an einem Brunnen, aus dem sie die heilige Esche begießen und der nach der ältesten Norne Urdarbrunnen heißt. Sie haben nach einem Streit der Götter vor Urzeiten die Schicksalstafeln übernommen und seither lenken sie die Geschicke der Menschen und Götter, indem sie die Fäden des Schicksals spinnen und weben. Daher werden sie oft auch als Schicksalsschwestern bezeichnet.
Oft werden die Nornen mit den Walküren oder auch mit den Schutzgeistern fylgjur sowie den weisen Frauen volur und spåkonur vermischt.
Sie sind vergleichbar mit der griechischen Göttin Tyche.