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1964 wurde die Mischung aus Kakao und gerösteten Haselnüssen in Nutella (zu engl. nut, Nuss) umbenannt; ab 1965 wurde die Creme erstmals auch ausserhalb Italiens, portioniert in kleinen Gläsern, verkauft.
Nutella ist unter anderem in Europa, Amerika, Hongkong, Japan und Australien erhältlich. Allein in Deutschland werden pro Jahr 100 Millionen Gläser des süßen Brotaufstrichs verkauft (Angabe aus dem Jahr 2001).
Die genaue Rezeptur von Nutella ist ein Betriebsgeheimnis des Herstellers Ferrero, des drittgrößten Süßwarenproduzenten nach Nestlé und Kraft Masterfoods; als Inhaltsstoffe werden angegeben: Zucker, pflanzliches Öl, Haselnüsse, fettarmen Kakao, Magermilchpulver, der Emulgator Sojalecithin und Vanillin.
Auch wenn die Werbung anderes suggerieren will ("mit dem Besten aus 1/3 Liter entrahmter Milch"), Nutella ist kein gesundes Lebensmittel, da es zu viel Zucker (Kariesgefahr) und Fett (677 Kilokalorien pro 100 Gramm) enthält. Gelegentlich wird Nutella auch als Wundermittel gegen Herpes angepriesen, diese Behauptung ist jedoch ökotrophologisch nicht haltbar. Bei Vorliegen von Laktoseintoleranz kann Nutella sogar gesundheitsschädliche Wirkungen entfalten.
Der Begriff "Nutella" ist im Markenregister eingetragen. Dies führte Anfang 2001, in der Frühzeit des Gnutella-Netzwerks, einer Peer-to-Peer-Software für File Sharing, zu zahlreichen Abmahnungen:
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