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Dasselbe Wort, Nymphe, wird in manchen Kulturen für Symbole der weiblichen Genitalien wie Lotosblüten, Wasserlilien (Familie der Nymphaeaceae) und bestimmte Muscheln benutzt (siehe auch Kaurimuschel).
Nymphen dienten, besonders bei sexuellen Zeremonien, in den alten Tempeln der Großen Göttin als Priesterinnen.
Ein Nymphäum, ist ein in der griechischen Antike ursprünglich den Nymphen geweihter Tempel, der meist an einer Quelle gelegen war. Im Hellenismus und der römischen Antike wurde der Begriff auf Quell- und Brunnenhäuser so wie auf repräsentative städtische Bauwerke mit Wasserbecken und mehrgeschossigen Säulenfassaden übertragen, die an der Mündung einer künstlichen Wasserleitung standen.
Das Wort "Nymphe" wurde im Mittelalter besonders im nordeuropäischen Raum sowohl auf eine Hexe als auch auf eine Fee angewandt, weil beide, wie die Nymphen, von den vorchristlichen Priesterinnen abstammen.
Man unterscheidet die Nymphen nach dem Teil der Natur, den sie repräsentierten. Zu ihnen gehören
Ihre alte Verbindung der Nymphen mit der Sexualität blieb mehr oder weniger in unseren Sagen und Märchen erhalten. Nymphomanie ist auch heute noch ein Ausdruck für sexuelle Leidenschaft.
In der Zoologie stellen Nymphen das letzte Entwicklungsstadium der Larve bestimmter Insekten dar, mit unvollständig entwickelten Flügeln und Genitalien.